Über mich
Wie aus einer Südsee-Missionarin eine Vollwertkost-Mentorin wurde
Manchmal führt das Leben uns auf Wege, die wir uns nie hätten vorstellen können. Meiner begann unter Palmen, und landete in der Vollwertküche. Mein Name ist Irina Rakowski. Ich bin Ehefrau und Mutter von drei Söhnen. ...und seit über zehn Jahren beschwerdefrei. Das war nicht immer so.
Mit 21 geheiratet, mit 24 das erste Mal Mutter geworden (mitten im Theologiestudium) und kurz darauf als junge Familie ausgewandert in den Südpazifik. Auf der kleinen Insel Pohnpei in Mikronesien lebten und arbeiteten mein Mann und ich in einer christlichen Organisation unter Jugendlichen. Wir verliebten uns in die Kultur, in die Herzlichkeit der Menschen, in die tropische Natur, und wären am liebsten für immer geblieben. Doch das Leben hatte andere Pläne für uns.
Fünf Jahre Schmerzen — ohne Antwort
Nach der Geburt unseres dritten Sohnes (noch auf der Insel) begannen meine Beschwerden. Chronische Darm- und Unterleibsschmerzen, die einfach nicht mehr aufhörten. Was zunächst als gelegentliches Unwohlsein begann, wurde mit der Zeit zu einem Dauerzustand. Schmerzen während des Eisprungs, erst für ein paar Tage, später für bis zu drei Wochen am Stück. Monat für Monat. Und niemand konnte mir sagen, warum.
Ich suchte viele Ärzte auf, in der Hoffnung auf eine Antwort, auf Hilfe, auf irgendeinen Hinweis. Was ich stattdessen zu hören bekam, hat mich fassungslos gemacht. "Kommen Sie in zwanzig Jahren wieder, für eine Gebärmutterentfernung." "Sehen Sie es einfach als natürliche Verhütungsmethode." ...ich konnte kaum fassen, was ich da zu hören bekam und hatte das Gefühl, dass mein Leid niemanden wirklich interessierte.
Mit 36 — innerlich am Ende
Im Laufe der Jahre verschlechterte sich mein Zustand immer weiter. Immunschwäche, Appetitlosigkeit, tagsüber erschöpft und nachts schlaflos. Meine Psyche litt zunehmend mit, und obwohl mein Glaube mich trug, gab es Momente, in denen ich einfach keine Kraft mehr hatte. Nicht weil ich Angst vor dem Sterben hatte, sondern weil das Leben so, wie es war, kaum noch zu ertragen schien.
Und trotzdem: Da waren meine drei Söhne und mein Mann. Sie brauchten mich doch noch. Es muss einen Weg geben.
Die Wende, durch ein altes Buch
Durch eine Fügung, die ich bis heute als Geschenk betrachte, stieß ich auf alte Bücher zur Vollwertkost. Was ich darin las, veränderte mein Verständnis von Gesundheit von Grund auf. Die Erkenntnis, die sich mir langsam erschloss, war so einfach wie erschütternd: Viele chronische Beschwerden entstehen nicht plötzlich, sie wachsen still und schleichend, über Jahre hinweg, durch das, was wir täglich essen.
Zum ersten Mal stellte ich mir ernsthaft die Frage: Könnte das auch bei mir der Auslöser sein?
Ich hatte nichts mehr zu verlieren. Also entschied ich mich für einen konsequenten Selbstversuch und stellte meine Ernährung vollständig um — auf echte, naturbelassene, vollwertige Kost.
Nach drei Monaten war ich so gut wie beschwerdefrei.
Ich konnte es kaum fassen. Fünf Jahre hatte ich gelitten — und eine einzige, konsequente Veränderung in meinem Alltag brachte mich zurück ins Leben. Ich platzte fast vor Freude und Dankbarkeit.
Was dann in meiner Familie passierte
Das Schöne war: Die Veränderungen hörten nicht bei mir auf. Als die ganze Familie nach und nach mitmachte, wurde es auch für die anderen sichtbar. Unsere Teenager-Söhne bekamen keine Akne. Eine Hausstauballergie verschwand. Eine geplante Polypen-Operation konnte abgesagt werden. Und mein Mann (der zuvor fast täglich unter Migräne litt) hatte plötzlich keine mehr.
Und ich selbst? Mit 40 hatte ich die schönsten Haare meines Lebens.
Heute bin ich 46. Manchmal fragen mich Frauen, ob ich schon Wechseljahresbeschwerden spüre. Ich verstehe die Frage dann ehrlich gesagt kaum, ich fühle mich besser als mit 36. Ich stehe morgens um fünf auf und habe Energie für den ganzen Tag. Seit über zehn Jahren lebe ich beschwerdefrei. Und das ist kein Zufall. Das ist Vollwerternährung.
Vom persönlichen Durchbruch zur Berufung
Aus tiefer Dankbarkeit wurde Neugier. Aus Neugier wurde Leidenschaft. Ich wollte verstehen, warum das alles funktioniert hatte, und ließ mich zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin (GGB) ausbilden.
Zunächst teilte ich meine Erfahrungen nur im privaten Umfeld. Die Rückmeldungen waren eindeutig, auch andere Frauen und ihre Familien profitierten spürbar. Als mein direktes Umfeld "versorgt" war, fasste ich den Mut, in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich startete meinen Instagram-Kanal @irina.rakowski und begann, Wissen, Rezepte und Einblicke zu teilen. Die Resonanz war größer, als ich je erwartet hätte.
Immer mehr Frauen meldeten sich bei mir — mit ähnlichen Geschichten, ähnlichen Fragen, ähnlicher Hoffnung. Irgendwann reichte das persönliche Antworten nicht mehr aus. Ich wollte wirklich helfen, nicht nur an der Oberfläche. Also sortierte ich mein Wissen, entwickelte Rezepte, schrieb ein umfangreiches Workbook, und gründete das VollwertGesund-Mentoring. Ein 12-Wochen-Programm für Frauen, die endlich verstehen wollen, was ihr Körper wirklich braucht. Nicht als Diät. Nicht als Verzicht. Sondern als Rückkehr zu dem, was schon immer da war.
Was mich jeden Tag antreibt
Meine schmerzhaften Jahre sind nicht umsonst gewesen. Sie haben mich gelehrt, was echte Ernährung bedeutet — und sie haben mir etwas gegeben, das ich als große Ehre empfinde: anderen Frauen diesen Weg zu zeigen, bevor sie so weit kommen müssen wie ich. ...es ist nie zu spät anzufangen. Das weiß ich aus tiefstem Herzen, weil ich selbst dort war.
Manchmal denke ich noch an die Südsee — an das Leben unter Palmen, an unsere Arbeit als Jugendpastorfamilie, das Tauchen in der Südsee. Und manchmal frage ich mich: Hätte ich das alles früher gewusst, wären wir vielleicht nie gegangen. Doch ich habe meinen Frieden damit gemacht — und bin zutiefst dankbar für alles, was daraus gewachsen ist. Aber dann schaue ich auf das, was heute ist — auf Skandinavienreisen mit dem Wohnmobil, und das Golfen als neues gemeinsames Hobby, auf die Energie die ich morgens um fünf Uhr spüre, und ich weiß: Das Leben ist wieder schön. Anders als geplant. Aber voller Kraft, voller Freude, voller Möglichkeiten. Und genau das ist es, was ich dir wünsche.
In Liebe, deine Irina👉 Hier erfährst du mehr über das VollwertGesund-Mentoring