Über mich

 

Wie aus einer Südsee-Missionarin eine Mentorin für Vollwerternährung wurde

Herzlich willkommen! Wenn du hier gelandet bist, möchtest du mehr über mich wissen. Lass mich dir gleich vorweg sagen: Ich glaube an eine zweite Chance im Leben — und wenn du meine Geschichte gelesen hast, wirst du es auch.

Mein Name ist Irina. Ich bin Ehefrau und Mutter von drei Söhnen.

Als junge Familie wagten wir ein Abenteuer und sind nach unserem Theologiestudium in den Südpazifik ausgewandert (Mikronesien). Auf einer kleinen Insel namens Pohnpei lebten und arbeiteten wir in einer lokalen, christlichen Organisation unter Jugendlichen. Schnell verliebten wir uns in die Insulaner-Kultur, die tropische Natur, „local food" — und waren bereit, für immer zu bleiben.

Doch das Leben hatte andere Pläne. Nach ein paar Jahren unter Palmen hieß es für uns: zurück nach Deutschland, wegen Krankheit. Wir waren beide gerade mal 31 Jahre alt. Mein Mann litt an Migräne — und von mir erzähle ich dir nun von Frau zu Frau.

Seit meiner letzten Entbindung, noch dort auf der Insel, plagte mich ein Bauchleiden, das nicht mehr aufhören wollte. Fünf Jahre lang. Anhaltende Darm- und Unterleibsschmerzen, der Bereich unter der Bauchdecke fühlte sich permanent entzündet an. Am meisten aber quälten mich die unerklärlichen Schmerzen in der Mitte meines Zyklus, beim Eisprung, zunächst nur ein paar Tage, mit den Jahren aber bis zu drei Wochen am Stück. Monat für Monat. Die Periodenschmerzen kamen mir dagegen fast wie eine Erleichterung vor.

Ich suchte Hilfe bei Ärzten. Und in meiner Verzweiflung bat ich sogar (trotz weiteren Kinderwunsches) darum, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Die Antworten waren ernüchternd:

„Sie sind noch zu jung, kommen Sie in zwanzig Jahren wieder."
„Nehmen Sie die Pille — kein Eisprung, keine Schmerzen."
„Sehen Sie es einfach als natürliche Verhütungsmethode."

Was ich da zu hören bekam, konnte ich kaum fassen. Ich fühlte mich nicht ernst genommen, und vor allem: allein gelassen.

Mein Zustand verschlimmerte sich immer weiter. Immunschwäche, gefühlt alle zwei Wochen erkältet, Appetitlosigkeit, nichts schmeckte mir mehr. Am Tag dauermüde, nachts schlaflos. Langsam fing meine Psyche an zu leiden, und mit 36 war ich vor lauter Schmerzen bereit, „nicht mehr da zu sein". Ich sprach laut mit Gott und flehte ihn an, mir zu helfen, wie ein kleines Mädchen, das am Ertrinken ist. Nicht, weil ich Angst vor dem Sterben hatte, sondern weil ich wusste: Meine Söhne und mein Mann brauchten mich doch noch.

Und eines Tages, wie durch einen „Zufall", wurde mein Blick auf alte Bücher über die Vollwerternährung gelenkt. Beim Lesen bekam ich ein ganz neues Verständnis von Gesundheit. Noch nie hatte ich zum Beispiel vom Unterschied zwischen Lebensmittel und Nahrungsmittel gehört. Und ich stellte mir die Frage: War ich durch Fehler in meiner Ernährung krank geworden? Das klang zu einfach.

Aber da ich nichts mehr zu verlieren hatte, entschied ich mich zu einem Eigenexperiment. Ich stellte meine Ernährung konsequent um — mit dem Ergebnis, dass ich mich bereits nach drei Monaten so gut wie beschwerdefrei fühlte. Mein Darm baute sich ganz von allein wieder auf. Und der Zyklus regulierte sich. Ich hätte platzen können vor Freude. Ich fühlte mich wie zurück ins Leben gestellt.

Aber das war noch nicht alles …

Ich blieb hochmotiviert dran, und meine ganze Familie aß einfach mit — es gab bei uns schlicht das „Vollwertige" auf dem Tisch. Nach und nach blühten auch die anderen auf: Unsere Söhne bekamen in ihren Teenagerjahren so gut wie keine Pickel. Eine geplante Polypen-OP konnten wir absagen. Mein Mann, den früher fast täglich Migräne quälte, war sie einfach los. Und bei mir? Mit 40 hatte ich die schönsten Haare meines Lebens. 

Nun war meine Neugierde geweckt — ich wollte alles wissen, besonders die Theorie dahinter verstehen. Also ließ ich mich zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin (GGB) ausbilden. Aus einer persönlichen Erfahrung wurde fundiertes Wissen.

 

Zunächst teilte ich meine Erfahrungen nur im privaten Kreis. Als mein direktes Umfeld „versorgt" war, fasste ich den Mut, in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich startete meinen Instagram-Kanal @irina.rakowski und begann, Wissen, Rezepte und Einblicke zu teilen. Die Community wuchs, und immer mehr Frauen meldeten sich bei mir, mit ähnlichen Geschichten, ähnlichen Fragen und der Hoffnung, dass die Vollwertkost auch ihrer Gesundheit gut tun würde. Irgendwann reichten die persönlichen Antworten nicht mehr aus. Ich wollte wirklich helfen, nicht nur an der Oberfläche. Also sortierte ich alles Wissenswerte über die Grundnährstoffe, entwickelte Rezepte, schrieb ein umfangreiches, praxisbezogenes Begleitbuch — und gründete das VollwertGesund-Mentoring. Ein 12-Wochen-Programm für Frauen, die endlich verstehen wollen, was ihr Organismus wirklich braucht.

Meine schmerzhaften Jahre sind nicht umsonst gewesen. Sie haben mich gelehrt, was echte Ernährung bedeutet, und sie haben mir etwas gegeben, das ich als große Ehre empfinde: anderen Frauen diesen Weg zu zeigen, bevor sie so weit kommen müssen wie ich. Es ist nie zu spät anzufangen. Das weiß ich aus tiefstem Herzen.

Manchmal denke ich noch an die Südsee — an das Leben unter Palmen, an unsere Arbeit als Jugendpastorfamilie, an das Tauchen. Und dann frage ich mich: Hätte ich das alles früher gewusst, wären wir vielleicht immer noch dort. Doch ich habe meinen Frieden damit gemacht, und bin zutiefst dankbar für alles, was daraus gewachsen ist. Aber dann schaue ich auf das, was heute ist: auf Skandinavienreisen mit dem Wohnmobil, auf das Golfen als neues gemeinsames Familienhobby, auf die Energie, die ich morgens um 5 Uhr habe. Seit zehn Jahren lebe ich diese Ernährung nun, und fühle mich fit und gesund. Ich weiß: Das Leben ist wieder schön. Anders als geplant. Aber voller neuer Möglichkeiten. Und genau das ist es, was ich dir wünsche. Stell dir vor, dein Körper würde sich mit richtiger Vollwerternährung erholen — was würdest du dann alles machen wollen?

Herzlichst, deine Irina

👉 Hier erfährst du mehr über das VollwertGesund-Mentoring

 

P.S. Und weil viele jüngere Frauen mich immer wieder danach fragen, hier kurz meine Antwort: Nach einem Jahr Vollwerternährung bestätigte mir ein Arzt (bei einer regulären Krebsvorsorge), dass einer Schwangerschaft nichts mehr im Wege gestanden hätte. Für uns war die Familienplanung zu diesem Zeitpunkt zwar abgeschlossen — aber vielleicht ist gerade das ein leiser Hoffnungsschimmer: dass sich der Körper erholen darf, oft weiter, als wir zu hoffen wagen.


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