Über mich
Meine Geschichte
Willkommen. Wenn du hier gelandet bist, möchtest du mehr über mich wissen – und vor allem darüber, warum ich heute tue, was ich tue.
Diese Seite ist keine perfekte Erfolgsgeschichte. Sie ist eine Geschichte von Umwegen, Schmerz und einer tiefgreifenden Wende. Und sie erklärt, warum mir heute eines so wichtig ist: Frauen nicht nur Hoffnung zu machen – sondern ihnen Orientierung und Wissen an die Hand zu geben, um ihre Gesundheit eigenverantwortlich zu stärken.
Wie aus einer Südsee-Missionarin eine Mentorin für Vollwerternährung wurde
Mit Anfang 20 schien mein Leben „rund“ zu sein: Mit 21 verheiratet, mit 24 und 25 unsere ersten beiden Söhne geboren – mitten im Theologiestudium. Kurz darauf wanderten wir als junge Familie in den Südpazifik aus. Auf der Insel Pohnpei in Mikronesien lebten und arbeiteten wir in einer christlichen Organisation mit Jugendlichen. Wir liebten die Menschen, die Kultur, die Natur. Unter Palmen entstand das Gefühl: Hier bleiben wir, gerne für immer.
...doch das Leben hatte andere Pläne. Nach einigen Jahren hieß es plötzlich: Rückkehr nach Deutschland. Nicht aus freien Stücken – sondern aus gesundheitlichen Gründen. Ich war 31 Jahre alt.
Fünf Jahre chronische Schmerzen – ohne Antworten
Nach der Geburt unseres dritten Sohnes begannen die Beschwerden. Anhaltende Darm- und Unterleibsschmerzen, ein dauerhaft entzündetes Gefühl unter der Bauchdecke. Hinzu kamen starke Schmerzen rund um den Eisprung – zunächst wenige Tage, später bis zu drei Wochen pro Zyklus. Monat für Monat. Wobei die Periodenschmerzen mir währendessen wie eine "Erleichterung" vorkamen. Ich suchte Hilfe bei Ärzten, und in meiner Verzweiflung bat ich (trotz weiteren Kinderwunsches) sogar um eine Entfernung der Gebärmutter. Die Antworten waren ernüchternd:
- „Sie sind noch zu jung. Kommen Sie in 20 Jahren wieder.“
- „Nehmen Sie die Pille – kein Eisprung, keine Schmerzen.“
- „Sehen Sie es einfach als natürliche Verhütungsmethode.“
Wie bitte? Ich fühlte mich nicht ernst genommen. Und vor allem: allein gelassen.
War ich die einzige Frau auf der ganzen Welt, die an „so etwas“ leidet?
Mit 36 – körperlich am Ende
Mein Zustand verschlechterte sich immer mehr: Immunschwäche (gefühlt alle zwei Wochen eine Erkältung mit Gliederschmerzen). Appetitlosigkeit. Am Tag dauermüde, nachts schlaflos. Und als ich meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeindearbeit niederlegen musste (weil die Kraft fehlte), fing meine Psyche an zu leiden. Trotz meines Glaubens an Gott kamen Zweifel auf. Ich fing an laute Gebete zu sprechen, weinte, klagte, flehte wie ein Kind in Todesangst. Nicht weil ich Angst vor dem Sterben hatte, sondern weil ich wusste: Meine drei Söhne und mein Mann brauchten mich noch.
Die entscheidende Frage: Kann Ernährung krank machen?
Durch einen scheinbaren Zufall – oder rückblickend: durch Fügung – stieß ich auf alte Bücher zur Vollwertkost. Sie vermittelten mir ein völlig neues Verständnis von Gesundheit. Die Erkenntnis traf mich tief:
Viele chronische Erkrankungen entstehen nicht plötzlich – sondern schleichend, über Jahre hinweg, durch Fehler in der Ernährung.
Zum ersten Mal stellte ich mir ernsthaft die Frage: Könnte das auch bei mir der Auslöser sein?
Die Wende – und was oft verschwiegen wird
Ich hatte nichts mehr zu verlieren. Also entschied ich mich für einen konsequenten Selbstversuch und stellte meine Ernährung auf vollwertige Kost um. Mit dem Ergebnis, dass ich mich bereits nach drei Monaten so gut wie beschwerdefrei fühlte. Ich war voller Energie, voller Lebensfreude und fühlte mich, als hätte mir jemand mein Leben zurückgegeben.
Was viele an dieser Stelle nicht erzählen: Die erste Veränderung kam vergleichsweise schnell. Das Handwerk der Vollwertkost wirklich zu verstehen und sicher in den Alltag zu integrieren, brauchte Zeit. Rückblickend weiß ich: Es hat mich ein ganzes Jahr gekostet, Zusammenhänge zu begreifen, Routinen zu entwickeln und innerlich sicher zu werden. Nicht, weil es kompliziert ist – sondern weil echtes Verständnis wächst.
Wenn Ernährung wirkt – nicht nur bei mir
Die Veränderungen hörten nicht bei mir auf:
- Unsere Teenager-Söhne bekamen keine Akne mehr
- Eine Hausstaubmilben-Allergie verschwand
- Eine geplante Polypen-Operation konnte abgesagt werden
- Mein Mann hatte keine Migräne mehr (zuvor fast täglich)
- Und ich selbst? Mit 40 die schönsten Haare meines Lebens
Das war kein Zufall. Und kein Wunder. Es war die Wirkung echter Lebensmittel, richtig kombiniert und konsequent angewendet.
Vom persönlichen "Wendepunkt" zur neuen Aufgabe
Aus Dankbarkeit wurde Neugier. Aus Neugier Leidenschaft. Ich wollte verstehen, warum das alles funktionierte, und ließ mich zur ärztlich geprüften Gesundheitsberaterin (GGB) ausbilden.
Zunächst teilte ich meine Erfahrungen nur im privaten Umfeld. Die Rückmeldungen waren mehr als erfreulich - Freunde und Verwandte spürten gesundheitliche Veränderungen! Als mein Umfeld „versorgt“ war, ging ich in die Öffentlichkeit. Auf Instagram begann ich, Wissen, Einblicke und Rezepte zu teilen. Die Resonanz war größer, als ich es je erwartet hätte. Immer mehr Menschen baten um Unterstützung. Und mir wurde klar: Das geht nicht nebenbei. Das braucht Struktur. Tiefe. Und Begleitung. So entstand mein Mentoring.
Warum Begleitung die Abkürzung ist
Ich weiß aus eigener Erfahrung: Man kann die Gesundheit stärken – auch allein. Aber es kostet Zeit, Umwege und oft unnötige Zweifel. Mein Wunsch ist es, Frauen diese Umwege zu ersparen. In meinem Mentoring gebe ich nicht nur Wissen weiter, sondern zehn Jahre Erfahrung. Ich zeige Zusammenhänge, gebe Orientierung und begleite Schritt für Schritt – damit Veränderung nicht nur beginnt, sondern bleibt.
Mein Appell an dich – es ist nie zu spät
Heute, mit 46 Jahren, bin ich seit Jahren darmbeschwerdefrei, mein Zyklus ist stabil, meine Energie zurück. Ich lebe nicht mehr im Überlebensmodus – sondern mit Kraft.
Ja, manchmal schmerzt der Gedanke, dass wir vielleicht noch immer in der Südsee leben würden, hätte ich dieses Wissen früher gehabt. Dieser Gedanke tut weh.
Aber ich habe Frieden gefunden. Und tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für meine Gesundheit. Dankbarkeit für meine Geschichte. Und Dankbarkeit dafür, heute andere Frauen begleiten zu dürfen – zurück zu einer natürlichen, lebensspendenden Ernährung.
Es ist nie zu spät.
Übrigens: Bei einer späteren Nachuntersuchung bestätigte mir ein Arzt, dass einer Schwangerschaft nichts im Wege gestanden hätte. Doch wie man so sagt: Alles hat seine Zeit. Unsere Familienplanung war zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen – und auch das durfte seinen Frieden finden.
In Liebe
Irina